Cannabis Lexikon
Von A wie Autoflower bis Z wie Zwitter. Dein A-Z Guide für alle Fachbegriffe.
Autoflower
Eine Cannabissorte, die unabhängig vom Lichtzyklus nach einer gewissen Zeit automatisch zu blühen beginnt.
Calyx
Der Kelch der Blüte, in dem die Harzproduktion (Trichome) am intensivsten stattfindet.
Cannabichromen
Bindet kaum an Cannabinoid-Rezeptoren, sondern wirkt über andere Wege (TRP-Kanäle). Es ist bekannt dafür, die Wirkung von THC und CBD signifikant zu verstärken.
Cannabidiol
CBD ist das zweithäufigste Cannabinoid. Es wirkt nicht berauschend und hat ein breites medizinisches Spektrum. Es moduliert die Wirkung von THC und macht es oft verträglicher.
Cannabidiolsäure
Die saure Vorstufe von CBD. Forschungen deuten darauf hin, dass CBDa vom Körper besser aufgenommen werden kann als CBD und potentere Effekte bei Übelkeit hat.
Cannabigerol
Die "Mutter aller Cannabinoide". CBG ist die Vorstufe, aus der die Pflanze THC und CBD bildet. Es wirkt oft stimmungsaufhellend und konzentrationsfördernd.
Cannabinol
Entsteht durch die Oxidation (Alterung) von THC. Altes Cannabis enthält mehr CBN. Es gilt als das "Schlaf-Cannabinoid", hat aber nur etwa 10% der psychoaktiven Stärke von THC.
CBC
Bindet kaum an Cannabinoid-Rezeptoren, sondern wirkt über andere Wege (TRP-Kanäle). Es ist bekannt dafür, die Wirkung von THC und CBD signifikant zu verstärken.
CBD
CBD ist das zweithäufigste Cannabinoid. Es wirkt nicht berauschend und hat ein breites medizinisches Spektrum. Es moduliert die Wirkung von THC und macht es oft verträglicher.
CBDa
Die saure Vorstufe von CBD. Forschungen deuten darauf hin, dass CBDa vom Körper besser aufgenommen werden kann als CBD und potentere Effekte bei Übelkeit hat.
CBG
Die "Mutter aller Cannabinoide". CBG ist die Vorstufe, aus der die Pflanze THC und CBD bildet. Es wirkt oft stimmungsaufhellend und konzentrationsfördernd.
CBN
Entsteht durch die Oxidation (Alterung) von THC. Altes Cannabis enthält mehr CBN. Es gilt als das "Schlaf-Cannabinoid", hat aber nur etwa 10% der psychoaktiven Stärke von THC.
Curing
Die kontrollierte Trocknung und Reifung der Blüten, um Aroma und Sanftheit zu perfektionieren.
Decarboxylierung
Der Prozess, bei dem Cannabinoide durch Hitze aktiviert werden (z.B. THCa zu THC).
Defoliation
Gezieltes Entfernen von Blättern (Entlauben) für bessere Lichtdurchlässigkeit und Belüftung.
DLI
Daily Light Integral. Die Gesamtmenge an Licht (PAR), die eine Pflanze über einen Zeitraum von 24 Stunden erhält.
EC-Wert
Electrical Conductivity. Ein Maß für die Salzkonzentration (Düngerstärke) im Wasser.
Echter Mehltau
Ein Pilz, der sich extern auf der Pflanze ausbreitet. Muss schnell behandelt werden, sonst werden die Blüten unbrauchbar.
Fimming
Eine Technik zur Ertragssteigerung, bei der nur ein Teil des Haupttriebs entfernt wird.
Flush
Das Spülen der Pflanze mit klarem Wasser vor der Ernte, um Nährstoffrückstände abzubauen.
HST
High Stress Training. Techniken wie Topping oder Supercropping, die die Pflanze bewusst verletzen, um das Wachstum zu kontrollieren.
Kalziummangel (Ca)
Kalzium stärkt die Zellwände. Ein Mangel führt zu instabilen Stängeln und schlechter Blütenbildung.
Lockout
Wenn Nährstoffe vorhanden sind, aber aufgrund eines falschen pH-Werts nicht aufgenommen werden können.
Lolli-Popping
Das Entfernen unterer Triebe und Blätter, damit die Energie in die Hauptblüten fließt.
LST
Low Stress Training. Eine Methode, bei der Pflanzen sanft gebogen werden, um mehr Licht an untere Triebe zu lassen.
Magnesiummangel (Mg)
Magnesium ist zentral für das Chlorophyll (Blattgrün). Ohne Mg keine Photosynthese.
Mainlining
Eine Trainingstechnik, um eine perfekt symmetrische Struktur mit 8-16 Hauptkolas zu schaffen.
Molasse
Ein organischer Zusatzstoff (Zucker), der das Bodenleben füttert und die Terpene fördern kann.
Mykorrhiza
Nützliche Pilze, die eine Symbiose mit den Wurzeln eingehen und die Nährstoffaufnahme verbessern.
PAR
Photosynthetically Active Radiation. Das Lichtspektrum (400-700nm), das Pflanzen für Photosynthese nutzen.
PGR
Plant Growth Regulators. Substanzen, die das Pflanzenwachstum beeinflussen. Oft kritisch betrachtet.
pH-Wert
Maß für den Säuregrad der Nährlösung. Entscheidend für die Nährstoffaufnahme der Pflanze.
Photoperiodisch
Pflanzen, die ihre Blütephase basierend auf dem Lichtzyklus (z.B. 12/12 Stunden) einleiten.
Pistillen
Die haarähnlichen Fortsätze an den weiblichen Blüten, die der Bestäubung dienen.
PPFD
Photosynthetic Photon Flux Density. Ein Maß dafür, wie viele photosynthetisch aktive Photonen pro Sekunde auf eine Fläche treffen.
SCROG
Screen of Green. Eine Anbaumethode unter Verwendung eines Netzes, um ein gleichmäßiges Blätterdach zu erzeugen.
SOG
Sea of Green. Viele kleine Pflanzen auf engem Raum, um schnell hohe Erträge zu erzielen.
Spinnmilben
Der Endgegner vieler Grower. Sie vermehren sich extrem schnell bei trockener Hitze und können eine Ernte in Tagen ruinieren.
Stickstoffmangel (N)
Stickstoff ist der Motor des Wachstums. Ein Mangel tritt oft in der späten Vegi-Phase oder frühen Blüte auf, wenn die Pflanze viel Nährstoffe zieht ("Stretch").
Stretch
Die Phase des extremen Längenwachstums in den ersten 2-3 Wochen nach Umstellung auf Blüte.
Supercropping
Eine HST-Technik, bei der Stängel vorsichtig geknickst werden, um die Nährstoffzufuhr zu manipulieren.
Terpene
Aromatische Verbindungen in Cannabis, die für Geruch und Geschmack verantwortlich sind und die Wirkung modulieren.
Tetrahydrocannabinol
Das bekannteste Cannabinoid und hauptverantwortlich für die psychoaktive Wirkung ("High") von Cannabis. Es bindet vor allem an CB1-Rezeptoren im Gehirn.
Tetrahydrocannabinolsäure
Die Rohform von THC, wie sie in der frischen Pflanze vorkommt. Sie wird erst durch Hitze (Decarboxylierung) zu psychoaktivem THC umgewandelt. Hat eigene starke therapeutische Nutzen.
Tetrahydrocannabivarin
Ein seltenes Cannabinoid, das oft in afrikanischen Sativas vorkommt. Es wirkt kürzer, aber intensiver und klarer als THC und unterdrückt im Gegensatz zu THC den Heißhunger.
THC
Das bekannteste Cannabinoid und hauptverantwortlich für die psychoaktive Wirkung ("High") von Cannabis. Es bindet vor allem an CB1-Rezeptoren im Gehirn.
THCa
Die Rohform von THC, wie sie in der frischen Pflanze vorkommt. Sie wird erst durch Hitze (Decarboxylierung) zu psychoaktivem THC umgewandelt. Hat eigene starke therapeutische Nutzen.
THCV
Ein seltenes Cannabinoid, das oft in afrikanischen Sativas vorkommt. Es wirkt kürzer, aber intensiver und klarer als THC und unterdrückt im Gegensatz zu THC den Heißhunger.
Topping
Das Entfernen der obersten Triebspitze, um das Wachstum von zwei neuen Haupttrieben zu fördern.
Trauermücken
Lästig, aber meist nicht tödlich für große Pflanzen. Gefährlich für Sämlinge, da die Larven die feinen Wurzeln fressen.
Trichome
Harzdrüsen auf der Oberfläche der Pflanze, die Cannabinoide und Terpene produzieren.
VPD
Vapor Pressure Deficit (Dampfdruckdefizit). Die Differenz zwischen dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft und dem Sättigungspunkt. Entscheidend für die Transpiration.
Zwitter
Eine Pflanze, die sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsmerkmale entwickelt (Hermaphroditismus).
